Statt Urteilen nutzen wir Beobachtungen: „Zwei Socken liegen noch am Boden, der Korb ist dort.“ Diese Klarheit reduziert Abwehr und lädt zu Handlung ein. Kinder müssen weniger raten, fühlen sich respektiert und erleben uns als hilfreiche Partner im Prozess.
Fragen wie „Was ist der erste Schritt?“ oder „Welche Hilfe brauchst du?“ stärken Eigeninitiative. Wir coachen statt dirigieren, lassen Raum für Entscheidungen und begleiten behutsam. So reifen Problemlösefähigkeit, Selbstbild und jene geduldige Hartnäckigkeit, die Aufgaben auch wirklich fertig werden lässt.
Wir loben nicht blind Ergebnisse, sondern Haltung: Ausdauer, Genauigkeit, Hilfsbereitschaft. Solches Feedback richtet Aufmerksamkeit auf Werte, die über den Abwasch hinaus wirken. Kinder spüren innere Stärke, werden unabhängiger von äußeren Belohnungen und entwickeln Stolz auf Charakter statt reine Leistung.
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