Definiert Service-Level für interne Antworten, zum Beispiel 24 Stunden für E-Mail, schneller in Notfällen über vereinbarte Kanäle. Kommuniziert, wann niemand verfügbar ist. Diese Erwartungsklarheit entzieht Dringlichkeitstheater den Nährboden. Menschen planen besser, handeln ruhiger und liefern verlässlicher. Der stoische Respekt vor Grenzen wird zur gemeinsamen Praxis, nicht zur individuellen Heldentat.
Zwei bis drei Blöcke pro Woche ohne Meetings, Benachrichtigungen oder Chat. Visuell im Kalender markiert, teamweit respektiert. Wer stört, begründet es. Die Regel wirkt wie ein kollektiver Atemzug: Stille ermöglicht Qualität. Mit der Zeit sinken Ad-hoc-Besprechungen, und Ergebnisse sprechen lauter als Präsenz. Gelassenheit entsteht, weil das Wichtige regelmäßig Raum findet.
Feiert ruhige Erfolge: kürzere Meetings, klarere Mails, bessere Entscheidungen. Haltet monatlich eine kurze Retrospektive ab: Was hat Fokus gestohlen? Was half? Welche Regel passen wir an? Stoische Praxis lebt von Iteration. Ausnahmen werden dokumentiert, nicht entschuldigt. So wird Gelassenheit Teil der Identität, nicht bloß ein gut klingender Vorsatz für stressige Wochen.
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